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Presse-Ressort von Sammy
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Unterstützt wurde der Anstieg des Dax auch durch den im Verlauf des Dezembers stärker werdenden US-Dollar. Dieser profitierte jedoch weniger von der eigenen Stärke als vielmehr von der Schwäche des Euro. Mit Blick auf die maroden Staatsfinanzen haben die Top-Ratingagenturen Moody´s, S&P und Fitch Griechenland eine schlechtere Bonitätsnote verpasst. Da auch die Bonität Spaniens immer wieder in Frage gestellt wird, lösten etliche Anleger ihre Euro-Positionen auf und sorgten damit für die derzeitige Abschwächung der Währung. Dies stärkt insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft der exportstarken deutschen Wirtschaft. Auch der europäische Goldanleger konnte sich über den US-Dollaranstieg freuen. Obwohl der Goldpreis
im Verlauf des Monats ca. 10 Prozent fiel, sorgte der erstarkte US-Dollar dafür, dass die Verluste für europäische Anleger eingegrenzt wurden. Angespannt zeigt sich der Markt für europäische Rentenpapiere. Obwohl die Markteilnehmer mit weiterhin niedrigen Zinsen rechnen, lastet das Bonitätsrisiko auf den Staatsanleihen, was nicht nur bei griechischen Anleihen zu Kursverlusten führte. Die Gewinner des Jahres im Anleihebereich sind die Unternehmensanleihen und hochverzinsliche Anleihen von Emittenten mit niedriger Bonität. Bei beiden wurden im Verlauf des Jahres weitgehend die übertriebenen Kursabschläge wieder abgebaut. Weitere Kursgewinne sind daher eher unwahrscheinlich und der zu erwartende Ertrag dürfte sich auf die Verzinsung beschränken. Bei Neuanlagen in der Assetklasse Renten sollte der Anleger weiterhin kurze Laufzeiten und gute Bonitäten bevorzugen. Gute Aussichten bestehen weiterhin für die Aktienmärkte, die den Anlegern in nächster Zeit weiterhin Freude bereiten dürften.
(Quelle: Deutsche Vermögensberatung) |
Der Deutsche Aktienindex hat erstmals seit September 2008 kurzfristig die Marke von 6000 Punkten übersprungen und schnitt insgesamt in diesem Jahr damit besser ab als fast alle anderen Indizes westlicher Industrieländer. Der US-Leitindex Dow Jones legte nur rund 20 Prozent zu, japanische Aktien gar nur 18,5 Prozent. Auch viele europäische Märkte wie Großbritannien, Frankreich oder Italien schnitten schlechter ab. Noch deutlicher sind die Unterschiede beim Vergleich der Kursentwicklungen seit dem Tiefpunkt Anfang März. Seither hat der Dax teilweise um mehr als zehn Prozentpunkte stärker zugelegt als die meisten Indizes. Lediglich die Börsen in Schwellenländern wie China, Indien oder Brasilien verzeichneten noch höhere Gewinne als ihr
deutsches Pendant. Die Überwindung der Krise in diesen Regionen treibt auch die deutschen Aktien. Damit geht die Hoffnung einher, dass die stark exportierenden deutschen Firmen vom Wachstum dieser Länder stark profitieren. |
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